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Anleitung zum Bau einer Trinkhalm-Oboe:
Einen Trinkhalm am oberen
Ende flachdrücken, beide Ecken schräg wegschneiden (s. Skizze). Mit
etwas Geschick kann man jetzt Töne erzeugen. Grifflöcher können
in den Trinkhalm geschnitten werden, um Melodien zu spielen.
Tonbeispiele: Oboe Englischhorn
Paul Simon: Einleitung zu Bright Eyes R.
Kelly: Einleitung zu I Believe I Can Fly
1. Oboe:
Die
Oboe entstand aus der Schalmei, einem Hirteninstrument. Deshalb wurde
sie in der Musik gern zur Schilderung ländlicher Szenen
herangezogen. Ein weiterer Vorläufer der Oboe war der Aulos, der
in der Antike gespielt wurde.
Das Englischhorn ist eine um eine Quint tiefer gestimmte Oboe. Man erkennt sie leicht am abgeknickten Metallröhrchen. Damit ein Oboist ohne umzulernen auch Englischhorn spielen kann, schreibt man die Noten zu beiden Instrumenten so auf, dass die selbe Note auf jedem der beiden Instrumente gleich zu greifen ist. Da das Englischhorn aber eine Quint tiefer klingt, hört man folgende Noten,


Man spricht in einem solchen Fall von einem transponierenden Instrument
(transponieren = in eine andere Tonart, also höher oder tiefer, setzen).
Tonbeispiele: Fagott Kontrafagott:
Sergej Prokoffiew: Peter und der Wolf Maurice Ravel: Die Schöne und das Biest aus dem Ballett Ma Mère lOye
3. Fagott:
Die Röhre des Fagotts ist fast 3 m lang und einmal geknickt. Doppelt so lang und zwei mal geknickt ist die Röhre des Kontrafagotts. Es klingt eine Oktav tiefer, wird aber gleich notiert wie das Fagott.
Höraufgabe: Oboe, Englischhorn, Fagott oder Kontrafagott?
A) Antonin Dvorak: 2. Satz aus der Sinfonie Aus der Neuen Welt:
________________
B) Georg Friedrich Händel: Konzert g-Moll für ________________ und
Orchester.
C) W.A. Mozart: Konzert B-Dur KV 186 für _________________ und Orchester.
D) Jenö Takács: Monolog für ___________________.
E) Hector Berlioz: Symphonie Phantastique: _______________________ (zwei Hirten)