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| Erstellt am: Sonntag | 05.11.2006 | 07:00 |
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Musikfans werden zu Investoren
Über die Online-Musikplattform Sellaband können Fans in Bands ohne Plattenvertrag investieren. Dafür werden die so genannten "Believers" auch an den zukünftigen Einnahmen der Musiker beteiligt. |
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Wer an den Erfolg einer jungen Band ohne Plattenvertrag glaubt, kann nun über das in Amsterdam ansässige Online-Musik-Startup in den musikalischen Nachwuchs investieren.
Entsprechend nennt die im August dieses Jahres gestartete Online-Community ihre Investoren auch "Believers".
Zehn Dollar Mindesteinsatz
Der Mindesteinsatz beträgt zehn US-Dollar. Dafür schneiden die Fans an den künftigen Einnahmen der Newcomer mit.
Sie verdienen am CD-Verkauf und an den Online-Einnahmen der Musiker anteilsmäßig mit. Als Draufgabe gibt es eine Gratis-CD.
Geld für CD-Produktionen
Sobald eine Band 50.000 Dollar gesammelt hat, wird sie von Sellaband in ein Aufnahmestudio geschickt und auch bei der Vermarktung unterstützt.
Dem niederländischen Goth-Rock-Sextett Nemesea ist dies vor kurzem als erster Band auf der Plattform gelungen. |
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Bereits 150.000 Dollar gesammelt
Insgesamt hat Sellaband bereits 150.000 Dollar von rund 3.000 Investoren gesammelt.
Mittlerweile buhlen rund 600 Bands und Musiker auf der Plattform mit kostenlosen Demo-MP3s um potenzielle Financiers. |
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Auch etablierte Bands sammeln Geld
Das Modell, die Labels zu umgehen und stattdessen mit Hilfe neuer Technologien die Fans zur Finanzierung neuer Produktionen zu mobilisieren, wird auch von zahlreichen etablierten Bands angewandt.
So lassen sich etwa die Berliner Einstürzenden Neubauten bereits seit Jahren ihre Produktionen über ein Subskriptionsverfahren von ihren Fans bezahlen.
DVDs und exklusive Downloads
Diese bekommen dafür über eine Webcam Einblick in die Studioaufnahmen sowie CDs, DVDs und exklusive Downloads.
Die britischen Rock-Veteranen Marillion verzichten bereits seit 1996 auf eine Zusammenarbeit mit der Musikindustrie und finanzieren ihre Produktionen seither ausschließlich von den Zuwendungen ihres Publikums. |
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[futurezone | Reuters] |
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Wer sich die AGB und die Künstlervereinbarungen
flynn,
vor 3 Stunden, 22 Minuten
dieser Site durchliest, sieht etwas klarer: Keine Spur von alternativem Vertriebskonzept. Hat der Sitebetreiber (nicht der Künstler) das Geld für die Produktion von den believers zusammengeschnorrt, schließt er mit dem Künstler einen ganz normalen Vertriebsvertrag, den zu unterschreiben sich der Künstler ünrigens schon beim Einstellen der Demos verpflichten muß. Der Sitebetreiber kassiert alle Vertriebs- und Werberechte, der believer bekommt eine CD mit spezieller Ausstattung und einen Anteil dessen, was für den Künstler abfällt, nachdem der Sitebetreiber seine "Vertriebs- und Veröffentlichungskosten" eingestrichen hat. Somit ein ganz normaler (für die MI) Entrechtungsvorgang für den Künstler, mit dem kleinen Unterschied, daß er noch vorher mithelfen muß, die Kosten für die CD-Produktion zusammenzubetteln, da der Sitebetreiber anscheinend nicht in der Lage ist, so eine Produktion selbst abzuwickeln. Was den "believer" betrifft, so kauft er eine CD für USD 10. Kommen die Produktionskosten allerdings nicht zusammen, so kriegt er gar nix. Es ist auch nirgendwo in den Verträgen geregelt, ob und wieviel der Künstler von dem Geld der believers bekommt, wenn die 50.000 USD nicht zusammengebracht werden, was wohl in den allermeisten Fällen passieren wird. VORSICHT ALSO!
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Ja und Übrigens ...
flynn,
vor 3 Stunden, 16 Minuten
der stolze Künstler darf die produzierten CDs, soweit sie nicht für die believer gebraucht werden, um USD 5/Stück selbst erwerben :) Die so erworbenen CDs darf er dann schon selbst weiterverkaufen ...
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*überraschung*
dafür muss man sich aber nicht die AGB durchlesen :>
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m0nd wo bleibst du den?
wie lange muss ich den noch auf einen professionellen Breitrag zu diesem Artikel warten?
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*ggg*
bots,
vor 3 Stunden, 58 Minuten
danke, spricht mir aus der Seele
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Aber das wichtigste....
grrgrr,
vor 4 Stunden, 49 Minuten
Das hat keine Zukunft!
Geld für die CD-Produktion??? Diese Zeiten sind schon fast vorbei, weil es bald (in spätestens 10 Jahren) keine CDs mehr geben wird. Jedes Handy wird MP3 player sein mit dem man Musiktitel online kauft. (Oder die MP3 player wie Ipod verbinden drahtlos mit dem Internet).
Jedenfalls wird es dann leichter für die Bands, oder vielleicht doch nicht? :)))
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lol
smovie,
vor 4 Stunden, 35 Minuten
ich glaube du hast das nicht so ganz verstanden...
glaubst du, dass die CDs, die man um 50c in jedem geschäft kaufen kann, so teuer sind? es geht hierbei lediglich um die produktion einer CD - das heißt die studioaufnahme..
ohne aufnahme kannst du dir - egal in welchem format - auch nichts anhören ;)
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Schwachsinn
grrgrr,
vor 5 Stunden, 26 Minuten
So blöd muss man sein da etwas zu "investieren". Sicher ist es für die Musiker gut, eigentlich wäre das für jeden gut, wenn mir jeder Österreicher nur einen lächerlichen Euro gibt wäre ich schon zufrieden :)
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grrgrr,
vor 5 Stunden, 19 Minuten
Das Problem ist nämlich das "Bands" (im Vergleich zu Firmen am Aktienmarkt) eine zu kurze Lebensdauer haben und auch nicht wirklich viel Umsatz machen. Außerdem "produzieren" alle Bands das selbe, Musik. Ich würde auch nicht in 1000 Klopapierfirmen investieren nur weil jede ein bisschen anderes Klopapier erzeugt!
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musik
ja aber können klopapierfirmen ihre gedanken durchs klopapier äußern?
das ist ein super projekt und so umgehn die bands auch die geldgierigen plattenfirmen :)
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grrgrr,
vor 5 Stunden, 7 Minuten
Bands hatte man immer schon unterstützen können, einfach Geld spenden!
Aber das als Investition zu verkaufen finde ich arg. Geldgierig ist übrigens jeder, die Betreiber dieser Webseite genauso wie jede andere Plattenfirm!
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Stimmt aber eigentlich.
Warum sollte ich mir eine CD kaufen? Ich hab' ja schon eine...
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da kennen sich ein paar aber super aus...
wenn man heutzutage mit musik noch anders geld verdienen könnte bräuchte die industrie nicht neue wege suchen, aber nein: es lädt ja jeder nur noch mp3s runter anstatt die CDs zu kaufen und dann wundern sich alle über seltsame blüten der musikindustrie. castingbands sind auch nur ein verzweifelter versuch das risiko so gering wie möglich zu halten...
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Und leider sind die ...
bots,
vor 4 Stunden, 41 Minuten
... Nichtkäufer meist die, die am lautesten schreien :(
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scareg1ow:
Die Musikindustrie fährt nach wie vor jedes Jahr saftige Gewinne ein. Castingbands sind der Versuch, den Gewinn zu maximieren, Risiko besteht da kaum, da sowieso jeder dauernd mit dem Mist zwangsbeschallt wird.
bots: Vielleicht tät' ich ja gerne mehr CDs kaufen, wenn ich nicht befürchten müßte, diese dann nicht abspielen zu können oder mir irgendwelche Malware einzufangen...
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@2idiotic
bots,
vor 4 Stunden, 29 Minuten
Ich hab sicherlich etwa 750 CDs - du brauchst keine Angst zu haben, da passiert dir nix. U sogar meine LPs laufen alle noch... Es soll ja auch Leute geben, die die verweigert haben u nur selbst überspielten Kassetten vertraut haben ;)
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bots:
Naja, wenn Du echte CDs hast, also welche, die dem CD Audio-Standard entsprechen, dann glaub' ich Dir das sogar. Leider sind die immer schwerer zu finden...
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Grundsätzlich ja eine gute...
bots,
vor 6 Stunden, 18 Minuten
... Idee, die ja nicht neu ist - nur dass das Ganze halt jetzt online passiert. Genau dort seh ich aber das Problem - wenn ich mir den Mehrheitsmusikgeschmack ansehe u dann noch daran denke, welche Gruppe aus dieser Mehrheit bei YouTube, MaySpace, etc unterwegs ist [und was ihnen offenbar gefällt, sonst würden sie den Mist ja nicht hochladen] - das sind ja dann schöne Aussichten...
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Spitzen Idee!
Gefällt mir sehr gut - hab gleich 50,- in die Lily investiert! :)
Hoffe, das System greift auch auf andere Sparten über, nicht nur Musik
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Schwerer Schlag gegen Musikindustrie
Diese Idee ist ein weiterer Hieb gegen die ohnehin schon schwer angeschlagenen Plattenfirmen. Das Konzept der Plattenfirmen ist überholt. Der Markt wird innerhalb weniger Jahren für eine Bereinigung sorgen. Konzepten wie Sellaband gehört die Zukunft.
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Wieso?
bots,
vor 4 Stunden, 56 Minuten
Eine Band veröffentlicht das Erstlingswerk mit Unterstützung der Fans. Dann lässt sie sich von der MI kaufen u die verdienen wieder dran wie gehabt. Nur dass die Fans dann nicht nur die Musik zahlen, sondern auch die Kosten für das Initialmarketing übernehmen - is doch mehr als genial für die MI...
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Das ist die Zukunft: Aktien von Bands
Fehlt nur noch, dass große Bands eigene AGs gründen und dann an die Börse gehen, wie es jetzt schon z.B. Fußballvereine machen *g*
Nein, also das ist schon eine absolut tolle Finanziermethode!
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Sehr geehrte Shareholder,
zur erhöhung der Rentabilität haben wir den Drummer entlassen. Es ist uns damit gelungen die Personalkosten um 25% zu senken.
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sehr geehrte shareholder
der aufsichtsrat hat den gesamten vorstand wegen laufender trunkenheit und drogenkonsums suspendiert. der neue vorstand wird nächste woche gecasted
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Pet Shop Boys PLC
dalmet,
vor 6 Stunden, 11 Minuten
... gab's schon Anfang der 90er.
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Geniales Konzept
greg79,
vor 7 Stunden, 18 Minuten
... und auch eine Art von "Web 2.0".
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Coole Idee
10,- EUR ist ein überschaubarer Betrag.
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Cooler Kommentar!
Gratuliere, in letzter Zeit muss ich echt immer wieder mal herzlich lachen, wenn ich in die Foren reinschnuppere.
(Meistens ist es eh bloß zum Ärgern oder "Auf-den-Kopf-greifen".)
Aber der Kommentar: In alten Chat-Zeiten hätte ich geschrieben: *rofl*
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