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Konsumenten gegen Kopierschutz
Beim weltgrößten Online-Einzelhändler Amazon.com machen Kunden gegen Produkte der Content- und Hardware-Industrie mobil, die Digital-Rights-Management-Systeme [DRM] beinhalten. |
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Seit rund einem Jahr haben Kunden von Amazon.com die Möglichkeit, Produkte mit Stichwörtern ["Tags"] zu versehen.
Die US-Aktivistengruppe DefectiveByDesign macht sich das Amazon-Tagging-System rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft zu Nutze, um gegen die Verwendung von Kopierschutztechnologien zu protestieren.
"Von Anfang an kaputt"
Die Aktivisten rufen dazu auf, Produkte, die Kopierschutztechnologien beinhalten, mit dem Tag "defectivebydesign" [von Anfang an kaputt] zu versehen.
Damit sollen Kunden des Online-Einzelhändlers auf die Einschränkungen aufmerksam gemacht werden, die Systeme zum digitalen Rechtemanagement im Gebrauch der Artikel auferlegen. |
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Durch die Aktion könnten Millionen von Kunden vor Kopierschutztechnologien gewarnt werden, heißt es in einer Aussendung der Gruppe.
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Rund 500 Artikel bereits "getaggt"
Bis Samstag Nachmittag wurden bereits rund 500 Produkte aus dem Amazon-Sortiment "getaggt".
Der neue Microsoft Musik-Player Zune, der in den USA am 14. November auf den Markt kommen soll, befindet sich ebenso darunter wie Apples iPod und zahlreiche Discs in den DVD-Nachfolgeformaten Blu-ray und HD-DVD. |
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Weltweite Proteste
DefectiveByDesign macht nicht zum ersten Mal mit Aufsehen erregenden Aktionen auf Einschränkungen durch DRM-Systeme aufmerksam.
Anfang Oktober dieses Jahres rief die Bürgerrechtsorganisation weltweit zu Protesten gegen den Einsatz von Kopierschutzsystemen auf. |
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"Tag gegen DRM"
In zahlreichen Aktionen rund um den Globus begingen Aktivisten am 3. Oktober den "Tag gegen DRM". In Österreich blieben Anti-DRM-Aktionen hingegen weitgehend aus.
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[futurezone] |
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easyon,
vor 3 Stunden, 16 Minuten
Prinzipiell gute Aktion, aber...
Warum werden Abspielgeräte, die kopiergeschützten Inhalt wiedergeben können, auch getagt? Immerhin sollte das doch eher im Sinne des Konsumenten sein, weil er ja diese Inhalte sonst überhaupt nicht abspielen kann. Zudem werden die Technologien in die Abspielgeräte ja nur aufgrund des Drucks der Content-Industrie eingebaut.
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Vielleicht,
c1x111,
vor 2 Stunden, 55 Minuten
weil viele Kopierschutzmechanismen auf CD darauf beruhen, bewusst den ITU-Rotbuchstandard zu verletzen. Es werden also Fehler eingebaut, und die Musikwiedergabe kann nicht einmal mehr theoretisch fehlerfrei sein. Das heißt, man hört niemals das, was der Künstler wirklich aufgenommen hat!
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Naja,
AFAIK tun diese Player ihr eigenes DRM auf die ungeschützten darauf gespeicherten Titel. Zune kommt beispielsweise mit dem MS eigenen DRM Format nicht zurecht, und wenn Du freie Musik draufspielst, wird diese ebenfalls DRM geschützt.
Das bedeutet, wenn Du eine Band hast, und Deine Demos auf den Zune spielst, kannst Du sie einem Freund nicht vom Zune runterkopieren, weil der sie dann nicht beliebig nutzen kann, weil sie drmt sind.
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die hersteller diese geraete..
... sind damit ja komplizen der musikindustrie. sie verdienen an der versklavung der konsumentInnen durch DRM kraeftig mit. genau hier muss man/frau auch ansaetzen.. lg mond.
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Eine Nicht-"CD" (das CD-Zeichen ist auf der Verpackung und der Scheibe nuirgends zu finden - immerhin von der Dt.Grammophon ), die als solche aber verkauft wird, führt dazu, daß der PC beim starten hängenbleibt. Das alles ohne jeglichen Kopiervorgang auch nur begonnen zu haben oder die Ansicht dazu zu haben. Was hat diese "CD" also mit dem PC gemacht? Wann werden per Tonträger die Computer mit Viren und dergleichem beliefert? Im übrigen ist die Aufnahme entweder schlecht oder durch ein Schutzsystem schlecht gemacht worden.
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@easyon
Das ist das grundlegende Mißverständnis:
DRM-fähige Player (Hardware oder Software, egal) sind eben *nie* im Sinne des Konsumenten. Sie sind nur Werkzeug der Content-Industrie. Ohne DRM-fähige Player gibts auch keinen DRM-verseuchten Content, so einfach ist das.
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... perfekt, weiter so.
shk747,
vor 4 Stunden, 44 Minuten
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