Je schräger, desto berühmter
Vor allem Jugendliche laden auf YouTube selbst gedrehte Webcam-Clips hoch und schaffen es durch schräge Playback-Interpretationen von Chart-Hits älteren und jüngeren Datums zu kurzfristiger Web-Berühmtheit.
Die US-Musikindustrie forderte nun offenbar einige der User mit der Begründung, die Bebilderung von urheberrechtlich geschützter Musik stehe allein dem Rechtsinhaber zu, unter Klagsdrohung auf, die Videos von der Website zu entfernen.
YouTube-Clips als Promotion-Tool
Denn spät, aber doch hat die Branche den Wert von Musikvideos erkannt. Mittlerweile werden diese ursprünglich nur zur Vermarktung gedrehten Clips über Online-Shops an den zahlenden Kunden gebracht.
Gleichzeitig scheint der jetzige Schritt wenig sinnvoll, da gerade die ausgefallenen Interpretationen der jungen YouTube-Nutzer auch angestaubten Hits wieder zu neuem Ruhm innerhalb der regen Web-Community verhelfen können.