| Meldung vom 09.10.2001 17:12 | ||||||||||||||||||||||||
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Plattenindustrie will aggressiver gegen Musiktausch vorgehen Die rückläufigen Verkaufszahlen für CDs würden die Akteure zu gemeinsamen Handeln zwingen; verantwortlich seien die "Tauschbörsen der nächsten Generation", meint Hillary Rosen, Chefin der RIAA. Da die neuen Peer-to-Peer-Dienste ohne eine zentrale Verwaltungsinstanz auskommen, spricht sich Rosen dafür aus, die Vorgaben des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) auf die Internet-Provider auszudehnen: In Zukunft sollen auch die Provider für die Durchleitung geschützten Materials juristisch verantwortlich sein. In der Konsequenz müssten diese den Tausch über ihre Server unterbinden. Als weitere Maßnahme sollen die Kopierschutzmaßnahmen neuer Audio-CDs drastisch ausgeweitet werden. "Anti-Ripper"-Technologien wie Cactus oder SafeAudio sollen nach erfolgreichen Tests schon ab nächstem Jahr auf breiter Front zum Einsatz kommen. Universal will ab April 2002 alle CDs mit Kopierschutz ausliefern schon drei Monate später will AOL Time Warner folgen. Doch was passiert mit den Unmengen an Daten, die sich bereits frei im Umlauf befinden? Hier erhofft sich die RIAA Hilfe von den Hardware-Produzenten: "Wir arbeiten zusammen mit Herstellern von Soundkarten an der Einbindung von Technologien, die die Verarbeitung von Musikdateien in digitaler wie auch analoger Form blockieren", erklärt Rosen. Man hoffe auch auf die Zusammenarbeit mit Herstellern von PC-Komplettsystemen, um die Verbreitung des Materials zu unterbinden. (sha/c't) | Top-Meldungen
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