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Funktionsharmonik
In der Musik von der Renaissance bis zur Romantik haben Akkorde und ihre Töne eine ganz bestimmte Aufgabe, eine Funktion. Ein Beispiel dafür ist etwa der Akkord auf der 5. Stufe (Dominante), der oft die 1. Stufe (Tonika) vorbereitet. Viele Stücke hören mit diesen beiden Akkorden auf.
Aufgabe: Du hörst 9 Schlüsse. Kreuze an, welche Aussage richtig ist:
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1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
| Die letzten beiden Akkorde sind VI | |||||||||
| Die KadenzVI wird noch von einigen Akkorden auf der Tonika gefolgt | |||||||||
| Das Stück hört überhaupt nicht mit Akkorden auf,VI ist aber (Bass) trotzdem zu hören | |||||||||
| VI kommt hier am Schluss gar nicht vor |
Unter Funktionsharmonik versteht man eine Akkordstruktur, bei der die Beziehungen der Akkorde untereinander genau geregelt sind. Dabei spielt auch die Stimmführung eine wichtige Rolle, es gibt also Vorschriften, wie Töne innerhalb eines Akkords aufzulösen sind. Diese Regeln werden in der Harmonielehre festgeschrieben, die sich im Lauf der verschieden Musikstile gewandelt hat.
Ein Beispiel: Auflösung des Dominant-Septakkordes:


