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Die Gitarre

Bauart

Entweder mit Resonanzkörper oder mit kompaktem Körper (Solid Body). Gitarren mit Resonanzkörper sind akustisch spielbar, Gitarren mit Solid Body verstärkt man elektrisch. Akustische Gitarren mit Möglichkeit zur Verstärkung nennt man halbakustisch.
Das Griffbrett ist durch Bünde im Halbtonabstand unterteilt, manche Bassgitarren sind auch bundlos (fretless).

Saitenbespannung

Material aus Nylon (Konzertgitarre, hohe Saiten) oder Stahl (Westerngitarre, E-Gitarre). Saitenanzahl 6 oder 12, bei Bassgitarre meist 4.

Saitenstimmung

E-A-d-g-h-e1 (Ein Anfänger der Gitarre hat Eifer – besonders „intelligenter“ Spruch, als Merkhilfe trotzdem geeignet). 12-saitige Gitarren haben 6 Saitenpaare, die in Oktaven bzw. auf den selben Ton gestimmt sind. Die Bassgitarre hat die selben Töne wie die Gitarre ohne die beiden höchsten Saiten, klingt allerdings eine Oktave tiefer.

Pickups

Tonabnehmer reagieren nur auf Stahlsaiten. Sie haben eine (Single Coil) oder zwei (Humbucker) Spulenreihen. Je nach Bauart klingen sie ganz unterschiedlich und sind zur erzeugung eines speziellen Sounds sehr wichtig. Jede E-Gitarre hat mehrere Pickups, zwischen denen mit einem Hebelschalter umgeschaltet werden kann. Gitarren mit Nylonsaiten können mit mikrofonähnlichen Tonabnehmern verstärkt werden.

Spieltechniken

Gitarren können gezupft oder geschlagen werden, mit oder ohne Plektron (Plektrum) gespielt werden, und mit einem Kapodaster kann man die Stimmung der ganzen Gitarre einen oder mehrere Halbtöne höher machen.

Notation

Im Violinschlüssel eine Oktave höher (d.h. die Gitarre klingt eine Oktave tiefer als sie aufgeschrieben wird), Bassgitarre im Bassschlüssel (auch sie klingt eine Oktave tiefer) oder mittels Tabulatur (Griffschrift – hier sieht man, auf welche Saite und auf welchen Bund man die Finger legen muss.


Andere Zupfinstrumente

Die Laute

Wichtigstes Zupfinstrument vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Saiten doppelchörig bespannt wie bei 12-saitiger Gitarre. Wirbelkasten nach hinten geknickt, Körper birnenförmig. Auf vielen alten Bildern (musizierende Engel) sind Lauten abgebildet.

Die Mandoline

Verbindet man genauso mit Italien wie man

die Balalaika

mit Rußland verbindet. Beide sind vom Klang der Laute ähnlich, die Balalaika hat einen dreieckigen Korpus. Durch rasche Auf- und Abwärtsbewegungen mit einem Plektrum kann auf diesen Instrumenten ein Tremolo (rasche Tonwiederholungen) erzeugt werden.

Die Sitar

ist eines der bekanntesten Instrumente Indiens. Sie hat etwa doppelt so viele Resonanzsaiten wie Spielsaiten. Die Resonanzsaiten werden nicht gespielt, sondern machen den Ton voller. Die Bünde lassen sich verschieben und dadurch auf verschiedene indische Tonleitern (Ragas) einstellen.

Das Banjo

hat einen auf beiden Seiten mit Fell bespannten Korpus. Es wird mit einem Plektron gespielt, erzeugt einen sehr kurzen Ton und ist typisch für die amerikanische Folk- Country- und Bluesmusik.



Arbeitsblatt Gitarre und andere Zupfinstrumente

Beschrifte die folgenen Bilder mit den richtigen Instrumentennamen:


 

 


Welche der abgebildeten Instrumente hörst du?






Du hörst nun immer 2 Tonbeispiele hintereinender. Bei beiden wird eine Gitarre gespielt, jedoch ist beim 2. Beispiel immer eine Eigenschaft geändert.

Tonbei-spiele

Vorher

Nachher

6

   

7

   

8

   

9

   

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