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Fame Der Film (1980)

Inhalt: An der New Yorker High-School der Künste werden die SchülerInnen in Schauspiel, Musik und Tanz unterrichtet. Dieser Film verfolgt die Schicksale von vier StudentInnen von der Aufnahms- bis zur Abschlussprüfung:
Coco Hernandez möchte unbedingt einmal als Tänzerin Karriere machen und berühmt werden. Sie ist überzeugt davon, dass sie es schaffen wird.
Doris Finsecker leidet unter ihrer überfürsorglichen und bestimmenden Mutter und möchte endlich erwachsen werden. Die Schauspielerei soll ihr helfen, zu erfahren, wer sie eigentlich ist.
Montgomery MacNeil, sensibel, strebsam und schwul ist Sohn einer bekannten Schauspielerin und möchte in ihre Fußstapfen treten.
Raul Garcia will unbedingt auf diese Schule, weil sein großes Vorbild, der Komiker Freddy Prince, auch hier studiert hat. Freddy hat mittlerweile Selbstmord begangen. Auch Raul, der ebenfalls komisches Talent besitzt, ist nicht ganz frei von Problemen
Regie: Alan Parker. Er führte u.a. ebenfalls Regie bei der Verfilmung von The Wall (Pink Floyd). Bei der Verfilmung des Musicals Evita mit Madonna war er nicht nur Regisseur sondern auch Drehbuchautor, Produzent, einer der Schauspieler und 2. Dirigent.
Der Film Fame Der Weg zum Ruhm machte nicht nur einige junge SchauspielerInnen schlagartig international berühmt (z.B. Irene Cara in der Rolle der Coco), sondern ermutigte auch viele Jugendliche in den USA, selbst auf solch eine Schule zu gehen. Die Popularität des Streifens beweist auch die Existenz einer sehr erfolgreichen TV-Serie in den USA sowie die Umsetzung des Stoffs als Tanzmusical.
Weitere Informationen im Internet: http://us.imdb.com/Title?0080716
(http://us.imdb.com ist eine Film-Datenbank. Sehr empfehlenswert, enthält viele Informationen und natürlich eine Suchmaschine über die Inhalte der Seiten.)
Fame Das Musical (1988 Miami/Philadelphia)
Auch
wenn sich die Handlung des Musicals immer wieder am Film orientiert: Die Personen
wurden geändert, sowohl was den Namen als auch was ihren Charakter betrifft.
Dem Charakter eines (Tanz-)musicals entsprechend wurde dabei Wert auf Bühnenwirksamkeit
und gute musikalische und tänzerische Umsetzung gelegt. Trotzdem erkennt
man in vier der Personen eindeutig die Hauptdarsteller des Films (Reihenfolge
wie oben):
Carmen Diaz ist auch hier eine sehr ehrgeizige Tänzerin, die um
jeden Preis berühmt werden will. Dieser Preis erweist sich aber als Sackgasse:
Sie wird rauschgiftsüchtig und muss das Studium abbrechen.
Serena Katz leidet zwar nicht unter ihrer Mutter, aber wie Doris (Film)
ist sie Jüdin und entwickelt Sympathien für Nick. Aber der ist ja
schwul.
Nick Piazza ist gar nicht schwul. Das stellt sich aber erst gegen
Ende des Musicals heraus.
Jose (Joe) Vegas ist der Klassenclown und entspricht der Figur des Raul.
Das Libretto (Textbuch) zum Musical stammt von Jose Fernandez,
die Liedertexte schrieb Jaques Levy, die Musik komponierte Steve Margoshes.
Das Musical Fame wird seit 1988 in vielen Staaten der Welt aufgeführt und
war im Rahmen einer internationalen Tournee auch 1997 im Wiener Ronacher zu
sehen.
Weitere Informationen im Internet: http://www.famenetwork.com (Offizielle Homepage)