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Was sind Audiodateien?

Audiodateien sind digital gesamplete Klänge, werden also so gespeichert wie Musik auf einer CD. Da Computer nur Zahlen verarbeiten können, werden die Klangschwingungen vermessen.

Was wird gemessen?

Cd-Qualität: Die Schwingung wird pro Sekunde 44 100 mal abgetastet (Samplingrate). Jedes Mal wird die Höhe der Schwingungskurve gemessen und als Zahl gespeichert. Für diese Zahl werden 2  Bytes (16 Bit) verbraucht (Auflösung). Je größer Samplingrate und Auflösung sind, umso höher ist die Qualität der aufgezeichneten Musik.

Wieviel Speicherplatz brauchen Audiodateien?

2 Bytes * 44 100/Sekunde = 88 200 Bytes/Sekunde, bei Stereodateien doppelt so viel, also 176 400 Bytes/Sekunde. In einer Minute sind das 10 584 000 Bytes. Da 1MB = 1024kB und 1kB = 1024 Bytes, ergibt das pro Minute einen Speicherbedarf von ziemlich genau 10MB.

Kann man Audiodateien nicht kleiner machen?

Natürlich. Die bekannteste Methode der Komprimierung ist wohl das MP3-Format. Dabei werden Klänge, die subjektiv kaum wahrgenommen werden, weggefiltert. Das Ergebnis ist - je nach Art der Komprimierung - oft kaum von der Originalen Audiodatei zu unterscheiden, vor allem bei Verwendung von mittelmäßigen Computerlautsprechern.

Was braucht der Computer, um Audiodateien zu verarbeiten?

Der Computer braucht einen Audioeingang (z.B. Mikrofon) zum Aufnehmen, und, falls das Ergebnis über einen externen Verstärker abgespielt werden soll, einen Audioausgang. Gute Audiokarten mit Line- und Digitalanschlüssen bekommt man ab ca. 2 000,-- ÖS.

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