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3.1. Oper
3.1.1. Nummernoper

Bis zum 19. Jahrhundert hatten die meisten Opern einen ziemlich einheitlichen Aufbau:

Diese Szenen enthielten meist ein Rezitativ und eine Arie (oder ein Duett, Terzett u.s.w. mit oder ohne Chor).
Unterschied zwischen Rezitativ und Arie:





Unterschied zwischen Secco-Rezitativ und Accompagnato-Rezitativ:







Cembalo:
Vorläufer des Klaviers, hat dünne Stahlsaiten, die mit einer Mechanik gezupft werden. Auf einem Cembalo kann man nicht laut und leise spielen! Es ist völlig egal, ob man die Tasten streichelt oder in sie hineindrischt (außer vielleicht fÜr die Lebensdauer des Instruments …). Um doch Lautstärkeunterschiede zu erzeugen, baute man manchmal Register ein: Dabei konnten mit einem Hebel oder einem Pedal Saiten dazu- oder weggeschaltet werden, es wurden dann z.B. bei jedem Tastendruck zwei statt einer Saite gespielt.
Bei der Begleitung eines Secco-Rezitativs hatte der Cembalist ähnliche Freiheiten wie heute ein Gitarrist, der ein Lied begleitet. Er spielte aus einer Stimme, in der nur der Bass und Ziffern standen (Basso continuo).

 


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