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2.2.3. Die Sinfonische Dichtung – Programmmusik

Musik, die nur mit Instrumenten etwas außermusikalisches darstellt, nennt man Programmmusik. Der Name Sinfonische Dichtung stammt aus dem 19. Jahrhundert, als einige KomponistInnen dazu übergingen, für Orchester lieber Programmmusik zu schreiben als Sinfonien.
Beispiele für Programmmusik gibt es schon aus alter Zeit:

Diese Beispiele stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Bis ca. 1918 (Ende des 1. Weltkrieges) erlebte die Programmmusik ihre Blütezeit. Es entstanden u.a. folgende Werke:

Richard Strauss: „Till Eulenspiegels Lustige Streiche“ (1895)
Zwei Aspekte der Vertonung:


Benütze für die folgenden Übungen das 2. Thema:


  1. Bilde mit den ersten 3 Noten (Motivabspaltung!) eine aufsteigende Sequenz. Das erste Motiv steht schon da (eine Oktav tiefer), fünf sollen noch dazugeschrieben werden. Setze die Taktstriche so, dass in jedem Takt genau 6 Achtelnoten enthalten sind! Hilfe dazu: 2 Sechzehntelnoten entsprechen 1 Achtelnote.


  1. Schreibe die ersten 6 Noten ab und ändere dabei den Rhythmus nach freiem Ermessen. Einzige Bedingung: Es muss ein 6/8-Takt oder ein 2/4-Takt sein, in jedem Takt muss also die richtige Anzahl Noten (und eventuell Pausen) enthalten sein! Du kannst diese 6 Töne auch zwei Mal hintereinander aufschreiben, auch ein Auftakt ist möglich.


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