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Wie erkennt man…

Barockmusik (ca. 1600 bis ca. 1750)
Bei fast allen Stücken spielt Basso continuo mit, das ist ein Bass-Instrument (Violoncello, Kontrabass, Fagott) und ein Akkord-Instrument (Cembalo, Orgel).
Komponisten: Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi

N Bach: 2. Brandenburgisches Konzert (Solistengruppe: Flöte, Oboe, Violine, hohe Trompete)
G Händel: Feuerwerksmusik (Festliche Musik zur Untermalung eines Feuerwerks)

Klassische Musik (ca. 1750 bis ca. 1820)
Klingt einfach, leicht ins Ohr gehende Melodien, nur soviele Noten wie notwendig. Orchester meist mit Streichern, wenigen Bläsern und Pauken besetzt.
Komponisten: Josef Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven

T Haydn: Abschiedssinfonie (Die Musiker hören nacheinander zu spielen auf)
I Mozart: Streichquartett KV 590 (Menuett: Höfischer Tanz im 3/4-Takt)

Romantische Musik (ca. 19. Jahrhundert)
Klingt sehr gefühlsbetont, es gibt eine große Ausdruckspalette von zart, verträumt bis wuchtig und kraftvoll. Das allerwichtigste war in der Romantik der Künstler und was er mit seiner Kunst ausdrücken will. Das betraf auch die MusikerInnen, von denen einige als Virtuosen besonders berühmt waren (z.B. Nicolo Paganini, Franz Liszt oder Clara Schumann)
KomponistInnen: Viele aus vielen verschiedenen Ländern, z.B.: Beethoven, Franz Schubert, Robert und Clara Schumann, Peter Iljitsch Tschaikowsky, Carl Maria von Weber, Giuseppe Verdi, Richard Wagner, Johannes Brahms, Anton Bruckner, Friedrich Smetana, Antonin Dvorak, Franz Liszt, Hector Berlioz, Georges Bizet,…

S Tschaikowsy: 6. Sinfonie (extreme Lautstärkeunterschiede von pppppp bis fffff )
U Dvorak: 8. Sinfonie (pompöser Schluss)
M Bizet:„Carmen“ (Carmen wird von ihrem eifersüchtigen Liebhaber Don José voer der Arena ermordet, in der eben ein Stierkampf stattfindet. Klingt sehr dramatisch!)
M Weber: 2. Klarinettenkonzert (virtuos)

Musik des 20. Jahrhunderts
Beschreibung unmöglich, da jeder Komponist seinen eigenen Stil entwickelt. Es gibt Stücke, die sehr experimentell sind, bei denen die KomponistInnen nach immer neuen Audrucksmöglichkeiten suchen (verlassen der Tonalität, komplizierte rhythmische Strukturen, verwendung ungewöhnlicher „Musikinstrumente“ wie z.B. Pistolen, Staubsauger, Presslufthammer und aufgeblasene Papiersackerl). Bei anderen KomponistInnen sind Einflüsse von Folklore, Jazz, Pop und Rock zu hören. Auch die technischen Möglichkeiten werden genutzt (Elektronische Instrumente, Tonbandeinspielungen, Computermusik).
KomponistInnen: Unüberschaubar viele. In jeder größeren Stadt der Erde gibt es Hochschulen, an denen junge KomponistInnen ausebildet werden. Welche davon wirklich dauerhafte Musik geschrieben haben wird man wahrscheinlich erst in 100 Jahren wissen, denn auch vor 100 Jahren waren teilweise Künstler berühmt, deren Namen man heute schon wieder vergessen hat. Berühmt geworden sind z.B.:
Claude Debussy, Maurice Ravel, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Bela Bartok, George Gershwin, John Cage, Karlheinz Stockhausen, Olivier Messiaën; Österreichische lebende oder erst vor kurzen verstorbene Komponisten sind z.B. Gottfried von Einem, Ernst Krenenk, Friedrich Cerha, Friedrich Gulda und Werner Pirchner (der u.a. die derzeitigen Signations auf Ö1 komponiert hat).

R Schönberg: „Ein Überlebender aus Warschau“ (atonales Stück für Sprecher, Orchester und Chor, Vertonung eines Zeitungsartikels)
E Strawinsky: Feuervogel (Ballett)
A Gershwin: Rhapsody in Blue (Jazzartiges Stück für Klavier und Orchester)
T Malcolm Goldstein: Soundings (ungewöhnliche Spieltechniken auf der Violine)


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